Taucherarbeiten

Unserer Berufstaucher führen Einsätze in äußerst vielgestaltigen Wasserumgebungen durch, wie z. B. :

  • – Unterstützung beim Bau/Abbau von Fangdämmen
  • – Sedimententfernung
  • – Inspektionen unter Wasser
  • – Einsetzen von Verschlüssen
  • – Bergungen
  • – Schneidarbeiten unter Wasser: Wrackzerteilung, Spundwände, Pfähle …
  • – Abriss und Rückbau von Bauwerken: Felsabtrag
  • – Instandhaltungsarbeiten in Kläranlagen
  • – Arbeiten in Karstumgebungen
  • – ROV-Unterstützung
  • – Hafenbauarbeiten
  • – Hydromechanische Arbeiten unter Wasser
  • – Sämtliche Bau- oder Betonierarbeiten

Unsere Berufstaucher sind nicht nur ausgebildet, um sich völlig sicher in Gewässern mit begrenzter Sicht zu bewegen,​sondern auch ausgezeichnete und vielseitige Techniker.​ Sie sind in der Lage, unter Wasser zu schweißen, zu zerschneiden, zu montieren, zu demontieren oder auch Lack zu entfernen. Und das ohne jede Bodenabstützung und unter sehr dürftigen Sichtverhältnissen.

Unsere Berufstaucher verfügen über spezifische Ausrüstungen, die ihnen ermöglichen in Tauchtiefen zwischen Wasseroberfläche und bis zu 200 m Tiefe einsetzbar zu sein :

  • – Schlauchversorgten Leichttauchgeräten
  • – Flaschentauchgeräten: bis zu 78 m Tiefe
  • – Sättigungstauchstationen: bis zu 200 m Tiefe

Sie haben folgende Qualifikationen :

  • – Klasse 2, Bereich A
  • – Klasse 3, Bereich A

Unsere Berufstaucher verfügen auch über den Fachkundenachweis für Sprengarbeiten (CPT, Certificat de Préposé au Tir) und die Felsabtragung unter Wasser.

Taucherarbeiten mit Sättigungstechnik :

Die Unterwassereinsätze finden weltweit hauptsächlich an Talsperren statt.

Das Sättigungstauchverfahren ist eine professionelle Tauchtechnik, bei der die Taucher an der Oberfläche in Wohnkammern leben, die mit dem gleichen Druck beaufschlagt sind, der am Grund herrscht (Arbeitstiefe). Solche Einsätze können bis zu 31 Tage dauern.

Eine Taucherglocke dient als Aufzug, der die Berufstaucher auf Arbeitstiefe bringt. Ziel ist, die jeweilige Arbeitszeit am Grund zu verlängern. Die Dekompression findet am Ende der 31 Tage statt.

Diese Überdrucktauchtechnik wird ab einer Tiefe von 50 m eingesetzt, wobei ihr Einsatz durch die Dauer der Arbeiten unter Wasser bestimmt wird.

Bei unseren Einsätzen in Talsperren mobilisieren wir auch unseren 700 m2 großen Ponton. Die Ausrüstungen für die Überdruckanlange werden dann per Kran auf den Ponton befördert.

Dokumentationen über unsere Sättigungstauchstationen :